LEISTUNG, DIE ÜBERZEUGT.
PARTNERSCHAFT, DIE BLEIBT.
KOMPETENZ, DIE BEWEGT.
Veröffentlicht: 19. Juli 2019

Als Konsequenz aus den bekannt gewordenen Panama Papers hat der Bundesrat bereits am 2. Juni 2017 dem Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz zugestimmt. Die wichtigsten Punkte hierzu werden folgend dargestellt.

Das Gesetz sorgt für mehr Transparenz bei grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen in einem Drittland – diese Beziehungen müssen von den Steuerpflichtigen künftig aufgezeigt werden. Auch sind Finanzinstitute unter gewissen Voraussetzungen dazu verpflichtet, solche Geschäftsbeziehungen zu Gesellschaften im Nicht-EU-Ausland darzustellen. Bei Missachtung dieser Pflichten, können Bußgelder verhängt werden.

Kreditinstitute werden auch in die Pflicht genommenVon hoher Bedeutung ist auch die Aufhebung des steuerlichen Bankgeheimnisses. Künftig unterliegen die Kreditinstitute bei der Aufklärung steuerlicher Sachverhalte keiner gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht mehr. Ferner stehen der Finanzverwaltung das sogenannte Kontenabruf- und das Sammelauskunftsverfahren zur Verfügung. Darüber hinaus kann die Identität der Kontoinhaber ermittelt werden.

Das Gesetz sorgt zusätzlich auch für einige Anpassungen im Familienrecht. So kann das Kindergeld künftig nur noch bis zu sechs Monate rückwirkend beantragt werden. Daneben werden Eheleute nun beide automatisch nach ihrer Eheschließung in die Steuerklasse IV eingestuft – auch wenn nur einer der Ehepartner ein Gehalt bezieht.

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