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Concunia - Der spezialisierte Partner der öffentlichen Hand

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Veröffentlicht: 01. Dezember 2020

Flottenaustauschprogramm des Bundesumweltministeriums zur Unterstützung der sozialen Dienste

Im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms unterstützt die Bundesregierung die Umstellung der im Gesundheits- und Sozialwesen eingesetzten Fahrzeugflotten auf Elektrofahrzeuge.

Mit dem Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ setzt das Bundesumweltministerium (BMU) die Maßnahme des bestehenden BMU-Förderprogramms Erneuerbar Mobil um. Empfänger sind Organisationen und Unternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Außerdem können Leasinggeber, die ihre Fahrzeuge an solche Organisationen und Unternehmen verleasen, eine Förderung beantragen. Diese müssen sie dann an die Leasingnehmer weitergeben. Insgesamt 200 Millionen Euro stehen für das Programm zu Verfügung.

Damit Seniorenheime, mobile Pflegedienste, Kindertagestätten, etc. den Umstieg zur Elektromobilität schaffen, werden sie bei der Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge und dem Aufbau von Ladeinfrastruktur unterstützt.

Die Art und der Umfang der staatlichen Förderung können – abhängig vom Beihilferecht – variieren. Für den Kauf eines Elektrofahrzeugs anstelle eines Verbrenners gibt es zwei Fördermöglichkeiten, wobei grundsätzlich Mehrkosten für ein Elektrofahrzeug im Vergleich zu einem Verbrenner förderfähig sind:

  1. Eine Festbetragsfinanzierung im Rahmen einer sogenannten De-minimis Beihilfe: vor allem kleinere Organisationen oder Unternehmen können einen Pauschalbetrag von 10.000 Euro pro Fahrzeug sowie zusätzlich die Förderung der dazugehörigen Ladeinfrastruktur (Wallbox oder Ladesäule) beantragen. Eine Kumulierung mit dem Umweltbonus ist möglich.
  2. Eine Anteilsfinanzierung auf Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO): Unternehmen oder Organisationen, die nicht unter die De-minimis-Förderung fallen, können eine Investitionsmehrkostenpauschale oder individuelle Mehrkosten beantragen. Es werden je nach Größe des Unternehmens zwischen 40 und 60% der Mehrkosten übernommen. Eine Förderung der Ladeinfrastruktur ist hier nicht möglich. Es besteht jedoch grundsätzlich die Möglichkeit, die Ladeinfrastruktur anderer Förderprogramme des Bundes (BMVI) oder der Länder in Anspruch zu nehmen. Eine Kumulierung mit dem Umweltbonus ist möglich.

Auf der Homepage des BMU werden alle Förderunterlagen und Detailinformationen seit dem 02. November 2020 bereitgestellt. Für die erste Förderrunde können Anträge bis zum 31. Dezember 2020 eingereicht werden. Für weitere Förderrunden jeweils bis zum 01. März des Jahres (letztmaliger Stichtag: 01. März 2022).

Aufgrund der kurzen Programmlaufzeit sowie den nachfragebedingten langen Lieferzeiten von Elektrofahrzeugen ist eine zeitnahe Beantragung der Förderung empfehlenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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