LEISTUNG, DIE ÜBERZEUGT.
PARTNERSCHAFT, DIE BLEIBT.
KOMPETENZ, DIE BEWEGT.
Veröffentlicht: 27. März 2019
Recht

Der BFH hat sich mit seinem Urteil vom 2. Februar 2018 (V R 21/16) der Rechtsprechung des EuGH angeschlossen, dass die Teilnahme an einem Wettbewerb keine gegen Entgelt erbrachte Dienstleistung darstellt. Wird jedoch für die Teilnahme ein Antrittsgeld oder eine andere unmittelbare Vergütung gezahlt, gilt was anderes.

BFH vom 2. Februar 2018 (V R 21/16)Die Klägerin, eine GmbH, deren Zweck im Kauf und Verkauf sowie der Ausbildung von Pferden bestand, erzielte Umsätze aus den Verkaufserlösen sowie Preisgeldern und machte Vorsteuern – aus dem Kauf von Pferden etc. – geltend. Allerdings versagte das Finanzamt den Abzug der gemachten Vorsteuerbeträge. Die Klage wurde vom FG abgewiesen unter Hinweis auf das Abzugsverbot für Repräsentationsaufwendungen.

Das Urteil des FG wurde vom BFH aufgehoben, da das FG bei seiner Entscheidung von der Umsatzsteuerbarkeit aller Umsätze aus der Teilnahme an Pferderennen und einer darauf beruhenden Unternehmerstellung der GmbH ausgegangen war. Im Weiteren wird das FG prüfen müssen, ob die von der GmbH erklärten Umsätze aus Pferderennen in voller Höhe auf Preisgelder entfallen oder ob darin auch steuerbare Antrittsgelder enthalten sind.

Ihre Ansprechpartnerin:

Ute Jürgens, Diplom-Betriebswirtin (FH), Steuerberaterin, Geschäftsführerin

Ute Jürgens

Diplom-Betriebswirtin (FH), Steuerberaterin, Geschäftsführerin

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