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Concunia - Der spezialisierte Partner der öffentlichen Hand

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Veröffentlicht: 21. Dezember 2020

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III wird nochmals deutlich ausgeweitet.

Die verbesserten Konditionen unterstützen jetzt auch die Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberufler, die direkt und indirekt von den Schließungen ab dem 16. Dezember 2020 betroffen sind.

Zum Verständnis: Die November/Dezemberhilfe dient der Unterstützung der von temporären Schließungen direkt und indirekt betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen. Die Überbrückungshilfe III hingegen unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind. Dabei handelt es sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Das aktuelle Förderprogramm Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020, Anträge können rückwirkend bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Die Überbrückungshilfe III verlängert sich bis Ende Juni 2021 und erhält einen erweiterten Anwendungsbereich. Es gilt nun auch für Unternehmen, die von den Schließungen ab dem 16. Dezember 2020 betroffen sind. Die Antragberechtigung bestimmt sich nach folgenden Voraussetzungen:

Umsatzrückgang:

  • Entweder Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020, gegenüber den Vorjahresmonaten ,
  • Oder 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020, gegenüber den Vorjahresmonaten,
  • Unternehmen, die aufgrund der erneuten Schließungen ab November 2020 stark von Umsatzrückgängen betroffen sind, aber keinen Anspruch auf außerordentliche Wirtschaftshilfe haben, sind ebenfalls antragsberechtigt. Für jeden Monat zwischen November 2020 und Juni 2021, in dem Unternehmen einen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Jahr 2019 verzeichnen, kann die Überbrückungshilfe beantragt werden.

Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs ab dem 16. Dezember 2020 zusätzlich direkt geschlossen bleiben müssen oder die einen sehr starken Geschäftsbezug zu den direkt geschlossenen Unternehmen haben, können die Überbrückungshilfe III beantragen. Dies gilt auch für jeden Monat der Schließung im ersten Halbjahr 2021.

Der Förderhöchstbetrag liegt bei 200.000 Euro. Für Unternehmen, die im Dezember neu von Schließungen betroffen waren, bzw. im ersten Halbjahr 2021, bei 500.000 Euro. Die Höhe der Fördersumme orientiert sich am Ausfall der Umsätze:

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • 60 Prozent der Fixkosten bei einen Umsatzrückganz von 50-70 Prozent,
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent.

Darüber hinaus sind steuerliche Hilfen, wie die Verlängerung der Frist zur Abgabe für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen bis zum 31. August 2021 und die Verlängerung von Stundungsmöglichkeiten bis zum 30. Juni 2021 für Steuerpflichtige, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, von der Überbrückungshilfe III umfasst.

Die Antragsstellung erfolgt durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte. Bei der Antragsstellung unterstützen wir Sie gerne. Bitte sprechen Sie uns an!

Aktuelle Corona Hilfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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