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Concunia - Der spezialisierte Partner der öffentlichen Hand

Concunia - Der spezialisierte Partner der öffentlichen Hand

Veröffentlicht: 01. Dezember 2020

Vorlage eines Gesamtpakets durch Caritas-Dienstgeber zur Tarifrunde

In Vorbereitung auf die Sitzung der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission legten die Caritas-Dienstgeber ihren Mitarbeitern ein neues Angebot vor.

Damit sollen sich insbesondere für die Pflege die Tarifbedingungen bessern.

Es wird eine lineare Erhöhung der Vergütung um 1,4 % zum 1. April 2021 und um 1,8 % zum 1. April 2022 angekündigt. Die Vergütung der Auszubilden soll sich in 2021 und 2022 jeweils um 25 Euro monatlich erhöhen.

Darüber hinaus wird es eine Corona Einmalzahlung geben. Diese beträgt 500 € für Beschäftigte in der Pflege und dem Sozial- und Erziehungsdienst, 200 € für bestimmte Gruppen der Verwaltung, und 225 € für Auszubildende. Hinzu kommt außerdem eine neue Jahresleistung, die einem vollen 13. Monatsgehalt gleichen und im Juli und Dezember ausgezahlt werden soll. Damit entfällt das Leistungsentgelt bzw. die Sozialkomponente. Zur Neuregelung der Arbeitszeit wird ein neuer Ausschuss gegründet, der bis zum Juni des Folgejahres einen Regelungsvorschlag entwickeln soll.

Bei den Zulagen gibt es ebenso Änderungen. Für Beschäftigte der Pflege gibt es zum 1. März 2021 eine neue einheitliche monatliche Zulage von 150 €. 2022 erhöht sich diese auf 200 €. Die Zulage für den regelmäßigen Einsatz in Wechselschichten werden die Dienstgeber auf 155 €, die Intensivzulage auf 100 € und die Heimzulage für Beschäftigte in der Jugend- und Behindertenhilfe ebenso auf 100 € erhöhen. Zudem steigt der Samstagszuschlag in Anlage 6a AVR auf 20 %.

Die Regelung der Altersteilzeit verlängert sich bis zum 30. Juni 2023 und es wird wieder eine Wartezeit von fünf Jahren eingeführt. Außerdem entsteht den Beschäftigten die Möglichkeit zur Barlohnumwandlung, sodass diese zukünftig Fahrräder und E-Bikes aus dem Bruttolohn finanzieren können.

Zur endgültigen Ausgestaltung der Tarifbestimmungen werden bis zur nächsten Sitzung der Bundeskommission am 10. Dezember 2020 täglich Verhandlungen zwischen Dienstgeber- und Mitarbeiterseite stattfinden. So wird erwartet dass in diesem Jahr noch ein Abschluss erreicht wird, der beide Seiten zufrieden stellt und zukünftigen wirtschaftlichen Herausforderungen Stand halten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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