LEISTUNG, DIE ÜBERZEUGT.
PARTNERSCHAFT, DIE BLEIBT.
KOMPETENZ, DIE BEWEGT.
Veröffentlicht: 01. September 2018

Grundsätzlich setzt ein Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 und 2 UStG voraus, dass gegenüber dem Abzug begehrenden Unternehmer eine Lieferung oder sonstige Leistung ausgeführt worden ist. Daher ist ein Steuerabzug erst nach vollständigem Erhalt der geschuldeten Leistung möglich.

Ausnahmsweise kommt ein Vorsteuerabzug auch schon dann in Betracht (§ 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 UStG), wenn die Leistung zwar noch nicht ausgeführt wurde, der den Vorsteuerabzug begehrende Unternehmer aber bereits über die Rechnung der noch zu einbringenden Leistung verfügt (Anzahlungsrechnung) und die Zahlung geleistet worden ist.

Jedoch nach dem Urteil „FIRIN“ des Unionsgerichtshofs vom 13. März 2014, (FIRIN, C-107/13, DStR 2014, 650) scheidet der Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung aus, wenn der Eintritt des Steuertatbestands zum Zeitpunkt der Anzahlung unsicher ist.

Ihre Ansprechpartnerin:

Ute Jürgens, Diplom-Betriebswirtin (FH), Steuerberaterin, Geschäftsführerin

Ute Jürgens

Diplom-Betriebswirtin (FH), Steuerberaterin, Geschäftsführerin

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Ute.Juergens

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